Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche

Zielgruppe

Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten behan­deln Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne bis zum Alter von 21 Jah­ren. Regel­mä­ßig fin­den in der Regel auch Ter­mi­ne mit den Eltern und ande­ren wich­ti­gen Bezugs­per­so­nen statt.

Therapeutische Haltung

Sich als wert­vol­ler, kom­pe­ten­ter und lie­bens­wer­ter Mensch zu erle­ben, ist ein mensch­li­ches Grund­be­dürf­nis. Dies zu ach­ten und die the­ra­peu­ti­sche Bezie­hung ent­spre­chend zu gestal­ten, ist Vor­aus­set­zung für gelin­gen­de Psy­cho­the­ra­pie – egal wel­cher metho­di­schen Aus­rich­tung. Eine wert­schät­zen­de und respekt­vol­le Hal­tung gegen­über unse­ren jun­gen Pati­en­ten und deren Eltern ist uns beson­ders wich­tig. Kin­der haben Rech­te – und gera­de im Rah­men einer Psy­cho­the­ra­pie soll­ten die­se stets geach­tet wer­den. So haben zum Bei­spiel auch Kin­der das Recht auf alters­ent­spre­chen­der Teil­ha­be und Mit­be­stim­mung. Im the­ra­peu­ti­schen Pro­zess bedeu­tet dies, dass sie jeder­zeit alters­ge­recht über das Vor­ge­hen auf­ge­klärt wer­den und Zie­le (eben­so wie die Eltern) mit­be­stim­men.

Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen …

… ist „Ent­wick­lungs­the­ra­pie”: das Kind lernt wich­ti­ge Ent­wick­lungs­auf­ga­ben sei­ner Alters­tu­fe zu bewäl­ti­gen, indem es die enst­pre­chen­den Fer­tig­kei­ten erlernt.

… ist „Fami­li­en­the­ra­pie”: Die Arbeit mit den Eltern und die Ver­bes­se­rung inner­fa­mi­liä­rer Inter­ak­ti­on und Bezie­hun­gen haben einen gro­ßen Stel­len­wert.

… berück­sich­tigt das sozia­le Umfeld: Zusa­men­ar­beit mit Leh­rern, Erzie­hern, Ver­ei­nen etc. (wenn die Eltern dies wün­schen und dem zustim­men)

IMG_0560Integrative Psychotherapie

Da bei der Behand­lung von Kin­dern und Jugend­li­chen der indi­vi­du­el­le Ent­wick­lungs­stand zu berück­sich­ti­gen ist, inte­grie­ren wir bei jün­ge­ren Kin­dern im Rah­men einer ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen The­ra­pie­pla­nung auch stets spiel­the­ra­peu­ti­sche Metho­den. Im Bereich der Eltern­ar­beit ist uns neben der ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen auch immer die syste­misch-fami­li­en­the­ra­peu­ti­sche Per­spek­ti­ve beson­ders wich­tig. Auch tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Ent­wick­lungs­mo­del­le sind für das Ver­ständ­nis psy­chi­scher Stö­run­gen im Kin­des- und Jugend­al­ter von gro­ßer Bedeu­tung und somit von Psy­cho­the­ra­peu­ten jeder Fach­rich­tung zu berück­sich­ti­gen.

Schwerpunkte

Grund­sätz­lich wer­den alle psy­chi­schen Stö­run­gen behan­delt. Unse­re Schwer­punk­te lie­gen im Bereich der Behand­lung von Angst- und Zwangs­stö­run­gen, Depres­si­on, Post­trau­ma­ti­scher Bela­stungs­stö­rung, Auf­merk­sam­keit­stö­run­gen (ADHS) und emo­tio­na­ler Stö­run­gen des Kin­des- und Jugend­al­ters.

Behandlungsdauer

Eine The­ra­pie­stun­de dau­ert 50 Minu­ten. Die Sit­zun­gen fin­den meist ein­mal wöchent­lich statt – zusätz­lich nach ca. jeder vier­ten Stun­de ein Ter­min mit den Eltern, bzw. ande­ren wich­ti­gen Bezugs­per­so­nen. In der Regel sind 20 – 45 Stun­den not­wen­dig, um eine Bes­se­rung der Sym­pto­ma­tik zu errei­chen.

Behandlungskosten

Die Kosten der Behand­lung wer­den bei enst­pre­chen­der Indi­ka­ti­on von allen Kas­sen (pri­vat und gesetz­lich) über­nom­men.